Holzbearbeitung und Holzhandel

Holz als Rohstoff


Holz ist wohl einer der schönsten, vielseitigsten und hochwertigsten Rohstoffe, die man sich vorstellen kann. Vom Hausbau über Verpackungen bis hin zum umweltfreundlichen Heizen: Die Einsatzmöglichkeiten von Holz sind nahezu unbegrenzt.

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Was genau ist eigentlich Holz?


Holz besteht vorwiegend aus Zellulosezellen und Lignin, welches die röhrenförmigen Zellulosezellen miteinander verklebt. Lignin ist eine Kohlenwasserstoffverbindung, die in der Zellwand eingelagert ist und dem Holz seine Festigkeit verleiht. Man unterscheidet hinsichtlich der Holzarten zwischen Nadelholz (Gymnospermen) und Laubholz (Angiospermen). Je nach Zusammensetzung von Lignin und Zellulosezellen, welche je nach Baumart variiert, entstehen verschiedene Hölzer mit unterschiedlicher Dichte, Gewicht und Stabilität. Ein Baumstamm besteht aus mehreren Schichten: Borke (Rinde), Kambium, Splintholz und ganz innen das Kernholz. Das Kernholz enthält besonders viele Gerbstoffe und Harz, daher ist es besonders fest und stabil. Die typischen Jahresringe entstehen, wenn das Kambium im Frühling neue Zellen bildet und den Baum dadurch dicker macht. Im Spätherbst stoppt dann das Zellwachstum, wodurch sich die neuen von den alten Wachstumsschichten unterscheiden lassen.

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Holzeigenschaften - was macht Holz als Werkstoff so attraktiv?


Holz gehört nicht ohne Grund zu den Rohstoffen, die weltweit am meisten gehandelt werden. Es ist besonders flexibel und stabil, und darüber hinaus auch äußerst umweltfreundlich. Eine nachhaltige Waldwirtschaft vorausgesetzt, ist Holz ein nachwachsender, CO2-neutraler Werkstoff. Da die Nebenprodukte der Holzproduktion vielfältig verwendet werden können, verursacht Holz keinen Abfall und ist vollständig biologisch abbaubar. Auch seine natürliche Optik, die angenehme Haptik und Wärme, machen diesen Werkstoff neben den praktischen Eigenschaften von Holz so beliebt.